Audible Realities

Audible Realities ist eine iPhone Foto-App, die zu den Bildern auch den Ton aufnimmt. Die Bilddatei wird dann als Coverfoto zusammen mit dem Sound in iTunes importiert.
von glyphish
READ BETWEEN THE LINES…
… ist eine Art Fotobuch, das aber nur Text enthält. Die Bilder entstehen in den Köpfen der Leser/Betrachter.
Die Arbeit dient zum einen als Grafikprobe für die anstehende Dokumentation, zum anderen als ein Versuch zum Thema “Alternative Wahrnehmung”.
Licht mit Ton kontrollieren
Interessanter Artikel über futuristische Kameralinsen. Die Linse besteht hier aus Wasser und wird durch Ton in Schwingung versetzt, wodurch sich die optischen Eigenschaften verändern.
Der Ton wird hier jedoch bewusst eingesetzt, er hat mit der akustischen Situation nichts zu tun.
Messwerte entscheiden!

Ich habe mir gerade zwei Messgeräte besorgt, damit ich Umwelteinflüsse besser dokumentieren kann. Zum einen ist es ein Schallpegelmessgerät, zum anderen ein Thermometer. Diese beiden Parameter sind in der Lage, die Wahrnehmung einer Situation maßgeblich zu beeinflussen.
Was ist eine Fotografie?
Was ist eigentlich ein Foto? Wie ist es um seinen Zusammenhang mit der Realität, mit dem Fotografen und dem Abgebildeten bestellt? Ist ein Foto mehr als nur die Aufnahme visueller Phänomene? Welche Rolle spielt die Intention des Fotografen?
Diese Fragen sollte ich beantworten…
Gedanken/Ideen
Fünf Tage waren es! Fünf Tage, an denen man mit Informationen und Eindrücken überschwemmt wird. Ein ganz normaler SALONE DEL MOBILE eben. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie abhängig wir von Fotografie geworden sind. Es wird geknipst wie verrückt und es scheint fast so, als ob die Bilder die wir (in digitaler Form) mit nach Hause nehmen alles sind, was wir an Eindrücken mitnehmen. Viele nehmen das was um sie herum passiert nurmehr über das Display ihrer Kamera wahr. Auf der Suche nach den Bildern, die wir später als Erinnerungen bezeichnen, vergessen wir fast andere Sinne zu genießen. Ein Crash der Festplatte ist nur deshalb so katastrophal, weil scheinbar unsere Erinnerung gelöscht wird. Der digitale Datenträger ist zu einer Erweiterung des Gedächtnisses geworden, der das Gedächtnis anregt und die Empfindungen wieder aufruft.
Solange der einzelne nur seine eigenen Erinnerungen so konserviert und wieder hervorruft ist das kein Thema. Wenn wir diese aber wortlos und meist auch unpersönlich über das Medium Internet teilen, gehen wichtige Eindrücke verloren. Zwar ist die Phantasie des unvoreingenommenen Betrachters umso aktiver, entscheidende Informationen (”Da war’s sau kalt”, “Das Teil halt so einen Lärm gemacht!”) bleiben aber im Gedächtnis des Fotografen hängen, sie werden nicht weiter vermittelt. Die Zeiten in denen man Fotos in der Gruppe in einem Album ansieht neigen sich dem Ende zu. Viel häufiger hört man den Satz “Ich schick Dir die Fotos!” oder “Schau einfach in meine Facebook-Gallery!” …
Die Frage die ich mir hier stelle:
Kann ein Bild mehr Informationen enthalten als “nur” die visuelle?
Workshop “Architecture & Graphics”
Die letzten drei Tage haben wir in einer kleinen Gruppe von 3 Leuten an einer projezierten Animation im Bereich des Unigebäudes gearbeitet. Dabei stand eine generative Grafik und die Veränderung der Raumwahrnehmung im Vordergrund.
Ich habe für dabei mit Processing gearbeitet und eine Interaktive Animation gemacht. Ähnlich wie bei einer VJ-Anwendung steuert der Betrachter selbst die Animation. Als Basis habe ich den Track “Sciences Naturelles” von Kiko verwendet.

Mehr (Video etc.) nächste Woche…
Tinkering deluxe
Eric Archer ist ein Bastler, Tüftler, Instrumentenbauer und leidenschaftlicher “Tinkerer”. Er baut elektronische Instrumente, Drum-Machines und Synths, die er mit nicht ganz alltäglichen Input-Devices versieht. So ist auf seiner Seite unter anderem ein Helm zu finden, der das Kopfnicken oder Headbangen in einen Beat übersetzt.
Für mich interessanter ist das Projekt der akustischen Kamera, welche Licht direkt in Ton übersetzt. Die Kamera “zeichnet” ein akustisches Bild des Raumes.
Synaesthetic machine

A group of roboticists and bioengineers have got a working prototype of a little machine that gives you the synaesthetic ability to feel things you see. This tiny device attaches to your fingertip, using a camera to translate visual images into feelings by activating a little vibrator attached to the sensitive nerves in your finger. So you wave your hands around and “feel” objects across the street. -> Fingersight
The Shape of Song

The diagrams in The Shape of Song display musical form as a sequence of translucent arches. Each arch connects two repeated, identical passages of a composition. By using repeated passages as signposts, the diagram illustrates the deep structure of the composition.
Farbtheorie
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• Rot ist die Farbe schneller Sportwagen, des Zorns, von Sommerbeeren, Gefahr und Blut. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass der menschliche Körper beim Anblick von Rot Adrenalin ausschüttet, ein Hormon, das die Atmung und den Herzschlag beschleunigt und den Blutdruck in die Höhe schießen lässt. Rot ist eine anregende, dynamische und energiegeladene Farbe. Es ist leidenschaftlich, provokativ, verführerisch und weckt recht unterschiedliche Verlangen. Wenn Rot zu Burgunderrot abgedunkelt wird, ist es Respekt einflößender, subtiler und eleganter. Wenn es zu Rosa oder Pink aufgehellt wird, ist es jugendlich, zart und sanft. Wird Rot vor weißem Hintergrund für die Schrift längerer Texte verwendet, ermüdet das Auge sehr schnell. Bisweilen wird roter Text auch als unhöflich empfunden.
• Rosa ist eine warme, lustige und feminine Farbe. Mit ihr werden Liebe und Romantik, aber auch Gesundheit assoziiert. Wenn der Rotanteil im Rosa erhöht wird, wird die Farbe kräftiger und jugendlich, mit einem geringeren Rotanteil dagegen zarter und weicher.
• Orange wird als eine der wärmsten Farben empfunden. Es wirkt extrovertiert und spielerisch und erregt Aufmerksamkeit. Orange stimuliert Gefühle und den Appetit, daher wird diese Farbe auch häufig für Lebensmittelverpackungen verwendet. Orange hat meist eine positive Assoziation.
• Gelb ist eine vielseitige Farbe, die viele Gefühle repräsentieren kann. Leuchtende Gelbtöne werden häufig mit Vitalität und Glücksgefühlen in Verbindung gebracht, während grünstichige Gelbtöne auch für Krankheit und Übelkeit stehen. Blasse Gelbtöne lassen an zitronige Frische denken, können aber auch Feigheit bedeuten. Gelb und Schwarz zusammen bilden die Farbkombination mit dem höchsten Kontrast. Sie dienen zusammen als Warnmechanismus (Wespen, Bienen). Der Mensch imitiert dieses Farbcodierungssystem und verwendet Schwarz-Gelb für Gefahren- bzw. Hinweisschilder.
• Braun ist eine neutrale, bodenständige Farbe, die über organische Stoffe wie Holz und Stein mit der Natur in Verbindung gebracht wird. Braun ist solide und verlässlich, es vermittelt den Eindruck von Wärme und Güte. Braun wird zum einen verwendet, um (natürliche) Einfachheit und Naturverbundenheit zu symbolisieren, kann zum anderen aber auch negativ für Schmutz und Dreck stehen.
• Blau wird in der Regel als kühl und reinigend angesehen, es wirkt entspannend und beruhigend. Durch die Assoziation mit Wasser werden Attribute wie Vitalität und Erneuerung mit ihm in Verbindung gebracht. Dunklere Blautöne wie z.B. Marineblau werden für konservativ und einheitlich gehalten, weshalb sie auch häufig als Unternehmensfarben vorkommen. Sie vermitteln Stabilität und Sicherheit und wirken vertrauenserweckend. Blasse Blautöne sind jugendlich und heiter, während man grünliche Blautöne mit Spiritualität und Mystizismus in Verbindung bringt.
• Grün steht für Wohlbefinden, Natur und Umwelt. Es ist die Farbe des Frühlings und daher auch ein Symbol für Gesundheit, Leben und Neubeginn. Die Assoziationen zur Natur machen aus Grün eine friedliche, beruhigende Farbe, die Gleichgewicht, Harmonie und Stabilität vermittelt. Es wird auch gerne als Farbe für Verpackungsmaterialien verwendet, um Frische und Umweltfreundlichkeit zu signalisieren. Grün ist auch die Farbe des Islam und findet sich daher auf den Nationalflaggen vieler islamischer Länder (Saudi-Arabien, Pakistan, Algerien). Grün kann jedoch auch negative Assoziationen wecken und für Eifersucht, Neid und Unerfahrenheit stehen.
• Violett ist eine königliche Farbe, sie vermittelt Respekt und steht für Monrchie, Spiritualität, Adel und Zeremonien. Zu den positiven Assoziationen gehören oft Weisheit und Ereuchtung, Buse und Passion.Violett eignet sich für meditative Zwecke, da es den Seelenfrieden fördert und einen beruhigenden Einfluss hat.
• In der westlichen Welt ist Weiß eine Farbe, die für Gutherzigkeit, Reinheit, Sauberkeit, Einfachheit und Raum steht. In Asien dagegen gilt Weiß als die Farbe der Trauer und wird daher mit Beerdigung und Tod assoziiert. Weiße Flächen sind ein wichtiges Layoutelement, da sie dem Auge helfen, sich von einem Element eines Designs zum nächsten zu bewegen. Große weiße Flächen können auch exklusiv oder dramatisch wirken.
• Schwarz wird in der westlichen Welt traditionell mit Tod und Trauer in Verbindung gebracht. Es ist konservativ und seriös, raffiniert und elegant. Die Automobilbranche macht sich zunutze, dass ein schwarzes Auto als solide und daher sicher angesehen wird. Dagegen vermeiden es Fluggesellschaften, ihre Flugzeuge schwarz zu lackieren, da sie sonst den Eindruck erweckten, sie seien zu schwer zum Fliegen. Schwarz bildet einen guten Kontrast zu allen heller Farbtönen.
Dan Flavin @ Lehnbachhaus Kunstbau

Work by Jacob Dahlgren

News Alarm

Visual Culture (1)
Als Visual Studies bezeichnet man kulturelle Untersuchungen, welche sich mit der Dominanz der visuellen Medien in der postmodernen (westlichen) Welt beschäftigen. Hervorgegangen ist diese kulturwissenschaftliche Forschung zu Beginn der 90er Jahre aus der Kritik an der traditionellen Kunstgeschichte, zunächst vorwiegend im englischsprachigen Raum. Die Visual Studies widmen sich der Bedeutung, der Analyse, der Herstellung und dem Gebrauch von Bildern, also der visuellen Kultur im Allgemeinen. Dabei wird auch auf geschichtliche Veränderung der untersuchten Phänomene eingegangen.
Das tägliche Erleben der Umgebung kann als ein ständiges Kodieren und Dekodieren gesehen werden, mit deren Hilfe wir uns in unserer Welt zurecht finden. Dabei wechseln wir ständig zwischen den Medien (Codes) hin- und her, da die meisten Information mit Hilfe von hybriden Medien (Bild-Text, Bild-Ton, etc.) angeboten werden. Dieses Angebot muss also als weitläufiges System verstanden werden, in dem der Mensch navigiert. Die Fähigkeit diese Codes zu lesen erlernen wir ganz automatisch, in dem wir täglich von ihnen umgeben werden, wie von einer Art Sprache. Da es sich bei den Visual Studies um ein interdisziplinäres Forschungsgebiet handelt, spielen sowohl klassische Medien wie Print, TV/Film, Radio als auch all jenes was normaler Weise als ‘new media’ bezeichnet wird eine Rolle. Aber auch Bereiche wie Photopraphie, Mode, Architektur, Städteplanung, Design usw sind Teil der Untersuchung. Lehrveranstaltungen zum Thema Visual Studies werden u.a. angeboten in Bereichen der Kunstgeschichte, Englisch, Kulturwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Semiotik, Visuelle Kommunikation, Filmwissenschaft und Medienwissenschaft.
Ein Koffer voller Briefe…


Gretchen Nash aus LA hat einen Koffer voller Briefe, die sie seit ihrer Kindheit gesammelt hat, Wort für Wort analysiert und statistisch ausgewertet. Das Ergebnis sind analoge, gebastelte Diagramme. Als Buch erhältlich: Dear Gretchen, …
Universale Emotionen

Spiegel-Artikel zum Thema Musikwahrnehmung.
In einer empirischen Studie wurde herausgefunden, dass die mit der Musik verbundenen Emotionen auch dann richtig interpretiert werden, wenn der Zuhörer diese Art von Musik vorher noch nie gehört hat.




